Kaffeeform – Abfall auf dem Frühstückstisch

Superkraft: Lässt dich Kaffee aus Kaffeesatz trinken

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Recyling

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Plastikalternative

Wofür kämpft Kaffeeform?

Die Gründer von Kaffeeform sorgen für ein Bewusstsein, was Abfall ist und was nicht. Sie wollen wertvolle Ressourcen nicht nur einmal verwenden und anschließend entsorgen, sondern alles aus ihnen heraus holen.

Wie denkt Kaffeeform Materialien neu?

Sie schenken Kaffeesatz in Form von Kaffeetassen und To-Go-Bechern ein zweites Leben. Dadurch sparen sie teure und aufwändige Ausgangsstoffe  ein und schaffen Produkte, die wiederum komplett recyclebar sind.

Was, wenn das alle so machen würden?

Große Mengen an Kaffeesatz aus Büros und Cafés finden so eine Bestimmung. Der ursprüngliche Kaffee sollte dennoch aus faire Arbeitsbedingungen und umweltfreundliche Anbaumethoden stammen. 

Die ausführliche Kaffeeform Geschichte

Aus dem Gedanken, vermeintlichen Abfall zu nutzen und daraus etwas völlig neues zu schaffen, ist ein spezielles Kaffeeservice entstanden. Am Anfang stand die Frage was mit all dem gebrauchten Kaffeesatz geschieht, der in großen Mengen in all den Cafés, Büros und privaten Haushalten entsteht.  

Also haben die Gründer von Kaffeeform ihren Blick darauf, was Abfall ist und was nicht, stark überdacht. Gerade im Hinblick auf die Herausforderungen unserer Zeit, in der Ressourcen zur Neige gehen und der Konsum stetig wächst. Drei Jahre lang haben sie getüftelt, um schließlich eine Mixtur aus Kaffeesatz und nachwachsenden Rohstoffen zu schaffen, die als langlebiger und robuster Ausgangsstoff für neue Produkte taugt. Haben die Tassen und Becher dann doch irgendwann mal ausgedient, können sie selber wiederum vollständig recycelt werden.  

Der Kaffee an sich hat ja schon einen langen Weg aus Übersee hinter sich. Damit der gebrauchte Kaffeesatz die Transportbilanz nicht weiter belastet, sammeln Fahrradkuriere in Berlin die eigentlichen Abfälle ein und bringen sie zu einer sozialen Werkstatt. Dort wird der alte Kaffeesatz getrocknet und konserviert. Kleine deutsche Betriebe fertigen das Material und pressen es zu Bechern und Tassen in verschiedenen Größen für Cappuccino, Espresso oder Milchkaffee. Wieder in der Werkstatt angekommen, erhalten sie den letzten Schliff und werden schließlich für den Versand vorbereitet.

Kaffeesatz ist in vielen Haushalten bereits ein geliebtes Putzmittel, koffeeinreicher Dünger oder natürliches Hautpeeling. Bedenkt man die lange Wertschöpfungskette, die Kaffee bis zu uns in die Tasse durchläuft, macht die Nutzung als Sekundärrohstoff großen Sinn. Nun löst er den Einweg-Becher für den Kaffee To-Go noch ab – was will man mehr? 

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Fotos: Kaffeeform GmbH

Autorin: EM